Wie Säulen früher Häuser und Gänge getragen haben, tragen sie bildlich gesprochen auch in uns
bestimmte innere Haltungen und Fähigkeiten. Solange diese Säulen im Gleichgewicht sind, geben sie uns Stabilität, Orientierung und Kraft – besonders dann, wenn das Leben uns herausfordert.
In der Resilienz geht man vielfach von sieben Säulen aus, die allerdings von Trainern unterschiedlich bezeichnet werden. Ich übernehme die Ausgestaltung meines Ausbilders, Sebastian Mauritz
(www.resilienz-akademie.com), der sich an das Modell von Dr. Franziska Wiebel angelehnt hat. Die einzelnen Säulen sind:
1. Akzeptanz
2. Bindung
3. Lösungsorientierung
4. gesunder Optimismus
5. Selbstwahrnehmung
6. Selbstreflexion
7. Selbstwirksamkeit
Heute ist die Akzeptanz an der Reihe. Auf die anderen Säulen gehe ich zu einem späteren Zeitpunkt ein.
Akzeptanz bedeutet annehmen, was ist. Nicht im Sinne von resignieren, sondern klar und bewusst entscheiden. Ich kann akzeptieren, dass ich bestimmte Dinge „noch“ nicht ändern kann, ich muss aber
nicht die Dinge selbst akzeptieren. Mir hilft das, mich nicht zu verkämpfen oder unnötig aufzuregen. Akzeptanz spart Energie und schafft Raum für Entspannung und eigene Entwicklung.
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