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Warum Wahrnehmung nie „richtig“ oder „falsch“ ist

👀 Wahrnehmung ist wie ein Filter. Manchmal schauen wir mit einem weiten Blick – wir nehmen das große Ganze wahr, die Zusammenhänge, die Atmosphäre. Ein anderes Mal fokussieren wir uns eng – auf Details, auf eine bestimmte Farbe, auf einen einzelnen Aspekt. Beides verändert unsere Erfahrung. Auch der Tunnelblick gehört zu den Wahrnehmungsfiltern. Zusätzlich hat jeder seine persönlichen Filter aufgrund seines persönlichen Hintergrundes.

 

 

🎨 Ein Beispiel: Wenn Sie sich auf die Farbe Rot konzentrieren, werden Sie plötzlich überall Rot entdecken – im Bild, im Raum, vielleicht sogar in der Kleidung der Menschen um sich herum. Das  Gehirn blendet anderes aus, um Ihrem Fokus zu folgen.

 

 

🏛️ Im Museum Paradox in Hamburg habe ich erlebt, wie stark uns unsere Sinne täuschen können. Dort wird spielerisch gezeigt, dass das Auge nicht immer die „Wahrheit“ sieht. Mal verschwinden Dinge, mal erscheinen sie verzerrt – und trotzdem fühlt es sich für uns real an.

 

 

💡 Die Botschaft: Es gibt kein „richtiges“ Sehen. Jeder von uns schaut durch seine persönliche Brille – geprägt durch Erfahrungen, Emotionen und den aktuellen Fokus. Das erklärt, warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können.

 

 

Coaching-Impuls:

 

  • Erinnern Sie sich daran, dass Ihre Sichtweise nur eine von vielen ist.
  • Fragen Sie sich: Was sehe ich gerade nicht, weil mein Blick zu eng ist?
  • Oder: Was entdecke ich, wenn ich bewusst den Fokus verändere?

 

So entsteht mehr Verständnis für andere – und mehr Flexibilität und Toleranz für einen selbst. Und es reduziert unseren Stress in andernfalls möglichen Konflikten.

 

 

👉 Takeaway: „Wahrnehmung ist keine Wahrheit, sondern ein Spiegel der persönlichen Brille, mit der ein jeder auf die Welt schaut. Wechseln Sie den Fokus – und entdecken Sie neue Welten.“

 

 

Viele Grüße und eine entspannte Weihnachtszeit

 

Melanie Schneider